Wildreis

Bissfester Eiweißlieferant

Warum wir ihn lieben:

Warum wir ihn lieben:

Wildreis ist eine köstliche Beilage – mit seinem leicht nussigen Aroma und der dunklen Farbe peppt er so manches Gericht auf.

Gut zu wissen:

Wildreis ist eigentlich gar kein Reis – trotz der optischen Ähnlichkeit handelt es sich tatsächlich um den Samen eines Wassergrases, das botanisch gesehen nur ein entfernter Verwandter des klassischen Reises ist. Ursprünglich stammt diese jahrtausendealte Nahrungsquelle aus Kanada und Nordamerika. Der Wildreis wächst in niedrigen Gewässern und wurde früher traditionell von den Ureinwohnern mit dem Boot geerntet. In der indianischen Bevölkerung galt er als Delikatesse.

Wildreis wird heutzutage in großen Wasserbassins oder auf gefluteten Feldern angebaut. Mit Hilfe von Propellerbooten wird er mechanisch geerntet. Wegen des hohen Anteils an Feuchtigkeit wird er nach der Ernte getrocknet, wodurch er den leicht nussigen Geschmack und die braunschwarze Farbe erhält.

Im Vergleich zu herkömmlichem Reis ist der Wildreis kräftiger im Geschmack und auch nach dem Kochen noch bissfest. Zudem liefert Wildreis um 50% mehr Eiweiß und ist reich an Ballaststoffen und essenziellen Aminosäuren. Wildreis gilt als fettarm und enthält Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium, Mangan, Kupfer, Phosphor und Magnesium.

Tipps und Tricks:

Dank seines aromatischen Geschmacks ist Wildreis die ideale Beilage zu Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, Gemüse und sogar Süßspeisen. Zusätzlich macht er optisch richtig was her. Die dünnen, langen, braunen Körner werden oft als Mischung mit herkömmlichen Reissorten angeboten. Wildreis sollte vor der Zubereitung gut mit kaltem Wasser abgewaschen werden und kann in trockener, dunkler und kühler Umgebung beinahe unbegrenzt lange gelagert werden.

Wildreis: Tipps & Tricks 0:52
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