Wirsing

Vielfältig und aromatisch

Wirsing steckt nicht nur voller Aroma, sondern ist auch vielfältig in der Küche einsetzbar. Kaum zu glauben, dass der grüne Kohlkopf mit den kraus gewellten Blättern früher als Arme-Leute-Essen galt. Heute ist er von unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken und findet sich sogar auf den Speisekarten vieler Restaurants wieder. 

Wirsing steckt nicht nur voller Aroma, sondern ist auch vielfältig in der Küche einsetzbar. Kaum zu glauben, dass der grüne Kohlkopf mit den kraus gewellten Blättern früher als Arme-Leute-Essen galt. Heute ist er von unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken und findet sich sogar auf den Speisekarten vieler Restaurants wieder. 

Wirsing stammt ursprünglich aus der Mittelmeerregion. Seit dem 18. Jahrhundert kultiviert man ihn auch in Deutschland, heute findet man ihn auf der ganzen Welt. Hierzulande wird er hauptsächlich im Rheinland angebaut. Im europäischen Ausland gibt es beispielsweise in den Niederlanden, Belgien und Frankreich große Anbauflächen. Im Handel ist Wirsing das ganze Jahr über erhältlich. Man unterscheidet zwischen frühen, mittleren und späten Sorten. Frühe Sorten können bereits Mitte Mai abgeerntet werden und haben hellgrüne Blätter. Mittlere Sorten sind im Juli erhältlich und besitzen fein gekräuselte, frischgrüne Blätter. Die späten Sorten gibt es von Oktober bis Februar. Diese haben dann in der Regel dunklere Blätter und sind vom Geschmack her kräftiger. Wirsing ist geschmacklich dezenter als andere Kohlsorten und besticht durch eine aromatisch-nussige Note. 

Im Wirsing stecken viel Vitamin C und E, er ist also eine echte Vitaminbombe. Daneben enthält er viele Nähr- und Mineralstoffe, vor allem Eisen, Eiweiß und Magnesium. Sekundäre Pflanzenstoffe, Folsäure und Kalium bringt der Wirsing ebenfalls mit. Vor allem roher Wirsing ist voll von diesen Inhaltsstoffen – doch auch in der gekochten Version sind noch genügend von ihnen vorhanden.

Wirsing: Tipps & Tricks 0:49
Player schließen

Weitere Sammlungen